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150 Jahre Campari. 150 Jahre Leidenschaft. Seit 1860 steht Campari für außergewöhnlichen Geschmack – pur oder in verführerischen Cocktails. Heute ist Campari weltweit ein Symbol für italienische Lebensart und die Lust am Genuss.
Campari feierte seinen 150. Geburtstag mit drei Jubiläums-Etiketten. Die Campari Art Labels erschienen als Limited Edition. Entworfen wurden sie von internationalen Kunstgrößen wie Vanessa Beecroft, Tobias Rehberger und dem weltbekannten Künstlerkollektiv avaf (Assume Vivid Astro Focus).
Der Star des Campari-Kalenders 2010 war Bond-Girl Olga Kurylenko, von Fotokünstler Simone Nervi für die Special Edition stilvoll in Szene gesetzt. Der perfekte Ort für das Campari-Shooting: Mailand – der Ort, an dem alles begann.
Premiere für die Galleria Campari! Ein besonderer Ort, an dem die tiefe Verbindung zwischen Campari und der Welt der Kunst zelebriert wird. Schwerpunkt ist die Interpretation dieser historischen Liaison durch das Auge moderner Technologien. Das muss man einfach selbst erlebt haben!
Im Laufe der Jahre entstanden zahlreiche Campari-TV-Spots unter der Leitung international renommierter Regisseure. Die Zusammenarbeit mit Tarsem fand im Spot „Il Duello” (Das Duell) seine Fortsetzung. Vor geheimnisvoller Kulisse werden Konfrontation und Leidenschaft entfacht.
Zwölf märchenhafte Storys, eine zauberhafte Message. Die atemberaubende Eva Mendes, verführerisch in Szene gesetzt von Marino Parisotto, interpretierte im Campari-Kalender 2007 zwölf schillernde Glamour-Geschichten mit ihrer sinnlichen Schönheit und heißblütigem Charme.
Für den ersten weltweiten TV-Spot der Marke setzte Regisseur Matthew Rolston die sinnliche Salma Hayek in der Campari-Kampagne „Le Connaisseur” (Der Kenner) in Szene. Der TV-Sport spielt im fiktiven Hotel Campari. Salma Hayek war auch der Star des Campari-Kalenders 2006, abgelichtet von Mario Testino.
Der gefeierte französische Designer, Fotograf und Werbefilmer Jean Paul Goude machte aus dem Hotel Campari den Club Campari – ein Ort, an dem nichts unmöglich ist. Der Star des Spots war Jessica Alba, die mit ihrer verführerischen Schönheit auch den Campari-Kalender 2009 zum begehrten Kultobjekt machte. Hinter der Kamera stand wieder einmal Star-Fotograf Mario Testino.
Die Achtziger waren die Ära eines gigantischen Wirtschafts- und Kulturbooms, und Campari war der Star auf allen exklusiven Events. Es entwickelte sich eine regelrechte „Mailänder Aperitif-Szene“ – man traf sich zur Happy Hour in gehobenem Ambiente, um die sozialen Netzwerke zu pflegen. Sehen und gesehen werden, lautete das Motto.
Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien startete Campari eine neue Werbekampagne unter dem Motto „Campari Red Passion“. Die Idee der “Leidenschaft in Rot” wurde auf ungewöhnliche Weise in verschiedenen Stimmungen visualisiert. In der Campari-Werbung der Neunziger drehte sich alles um die vier grundlegenden Werte der Marke: Leidenschaft, Weltoffenheit, Einzigartigkeit und Prestige.
Kelly Le Brock, die verführerische „Woman in Red“, war der neue Campari-Werbestar. Sie ließ in Franco Scepis Spot „Campari - It’s Fantasy“ den Reiz der Marke sprühen. Architekt Matteo Thun entwarf zwei Campari-Flaschen, die als Limited Edition aufgelegt wurden: Foscarina (1990) und Dogaressa (1992).
Ende der Neunziger startete Campari eine neue Partnerschaft mit dem bekannten indischen Regisseur Tarsem. Er filmte den Ausnahme-Spot „Il Graffio“ (Der Kratzer), der als erster Werbespot in Italien das Thema der lesbischen Liebe aufnahm. Eine wahre Perle der Werbegeschichte.
In den 1950ern widmeten sich Künstler wie Felice Mosca, Attilio Rossi und Giovanni Mingozzi der Energie der Marke Campari. Sie entwarfen Plakate, die von der Welt des Sports inspiriert waren. Von Nino Nanni stammt die Idee, eine Campari-Flasche wie einen Sputnik um die Erde kreisen zu lassen.
Die Sixties markierten einen wichtigen Wendepunkt für die Campari-Werbung. Künstler wie Leonardo Stroppa, Guido Crepax und Franz Marangolo prägten einen völlig neuen grafischen Ansatz. 1960 fanden in Rom die Olympischen Spiele statt – und Campari war einer der ersten Olympia-Sponsoren der Neuzeit.
Anlässlich der Eröffnung der ersten Mailänder U-Bahn-Linie entwarf Bruno Munari ein Plakat mit dem Titel „Declinazione grafica del nome Campari” (Die grafische Deklination des Namens Campari). Das Logo widerspiegelte die Welt der Marke und deren Werte.
Die Sechziger waren die Zeit, in der Stars als Werbeträger immer beliebter wurden. Und so hatten gleich mehrere Schauspieler von Weltruhm ihren großen Auftritt in Campari-Werbespots: David Niven, Humphrey Bogart und Nino Manfredi, eine der größten italienischen Filmgrößen jener Zeit.
In den 1930ern nahm die Kunst geometrische Formen an. Alles war dynamisch, die Stile wurden prägnant-markant. Auch die Campari-Reklame spiegelte diesen Wandel. Ein wichtiger Wendepunkt der Werbung war die Vermählung der Marke mit der fantastischen Welt des Fortunato Depero, in der mechanische Konstruktionen mit organischen Formen zu fantasievollen Kreationen verschmolzen.
Nach den Wirren der Kriegsjahre wagte Europa einen Neuanfang. Ende der 40er Jahre rief Campari nach der kriegsbedingten Unterbrechung seiner Werbeaktivitäten eine neue Kampagne ins Leben. Für die Gestaltung der Plakate konnte Campari den avantgardistischen Künstler Carlo Fisanotti – besser bekannt als Fisa – gewinnen. Das Ergebnis war ein durchschlagender Erfolg.
Camparisoda gab seinen Einstand am Markt mit einer kleinen Flasche, die von Depero höchstpersönlich entworfen worden war. Darin verbarg sich eine echte Weltneuheit: das erste Mixgetränk in der Flasche. Innovativ und praktisch – so revolutionierte Camparisoda auch den Produktionsprozess.
Das berühmte rote Plakat von Marcello Dudovich, auf dem sich zwei Liebende in einem Separee voller Leidenschaft küssen, war ein Vorreiter des Campari-Red-Passion-Konzepts, das die aktuelle Werbekampagne dominiert. Campari war schon immer ein begehrter Partner für die künstlerische Zusammenarbeit. So schuf zum Beispiel Leonetto Cappiello den berühmten Spiritello-Kobold, um den sich eine Orangenschale windet – ein Bild, das vielen Menschen noch immer im Gedächtnis ist.
Und hier die wahre Geschichte, wie einer der berühmtesten Campari-Cocktails entstand: der Negroni. Zwischen 1919 und 1920 pflegte der italienische Graf Camillo Negroni im Caffè Casoni in Florenz einzukehren. Er bestellte seinen Americano-Cocktail immer mit einem Extraschuss Gin – und Barkeeper Luca Picchi kam diesem Wunsch gerne nach. Seit dieser Zeit trägt der Negroni den Namen seines stolzen Erfinders, des Grafen Camillo Negroni.
Neue Cafés schossen wie Pilze aus dem Boden – und mit ihnen gewann die Kultur des Aperitifs immer mehr an Beliebtheit. Ursprünglich sollte ein Aperitif nur den Appetit anregen, doch nach und nach entfaltete er seine gesellschaftliche Funktion. Man traf sich zum Aperitif, um gemeinsam mit Freunden und Bekannten die aktuellsten Neuigkeiten auszutauschen.
In jener Zeit entdeckten die Künstler die so wichtige Verbindung zwischen Werbung und Kunst. Die Aussicht auf Ruhm und Prestige war für viele ein willkommener Anlass, sich in Werbeprojekten für Campari zu verwirklichen. Sie schufen eine Vielzahl von Kunstwerken zu Ehren einer Marke, die sich die Liebe zur Kunst auf die Fahnen geschrieben hat. Zu jenen Künstlern, die häufig für Campari arbeiteten, zählten Marcello Dudovich und Adolfo Magrini.
Um 1900 rief Campari das erste Werbeprojekt ins Leben: einen Kalender mit Werken des Künstlers Cesare Tallone. Der für seine Porträts bekannte Maler schuf für den Kalender das Bildnis einer verführerischen Frau, die die Philosophie von Campari Red auf sinnliche Weise verkörpert.
Campari war schon bald sehr beliebt und über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Am 7. Januar 1880 erschien die erste Campari-Anzeige im „Corriere della Sera“, der damals wichtigsten italienischen Tageszeitung.
Die ersten Campari-Werbeplakate stammen aus der Feder des Künstlers Mora – eine Tradition, die Campari seither durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Malern und Grafikern fortsetzt. In der lebensfrohen, locker-leichten Szene fing Mora den weltoffenen Lebenswandel der Belle Époque stimmungsvoll ein.
Am Anfang hieß Campari noch nicht Campari, sondern „Bitter Uso Olanda“. Der Likör war das Ergebnis von Gaspare Camparis Experimentierfreude, die immer neue Drinks hervorbrachte. Der herbe Geschmack war typisch für verdauungsfördernde Magenbitter – doch diese trank man eigentlich nach dem Essen. Campari jedoch war ein Bitterlikör, den man VOR dem Essen genoss. Und so war dank Campari ein schöner neuer Brauch geboren.
Im italienischen Städtchen Novara erfand der junge Gaspare Campari einen neuartigen Likör. Dazu setzte er ein Alkohol-Wasser-Gemisch mit Kräutern, aromatischen Pflanzen und Früchten an. Den so entstandenen Likör nannte er Rosa Campari.
Ende der 1860er Jahre zog Gaspare Campari mit seiner Familie nach Mailand. Hier wollte er Campari, hergestellt nach der geheimen Rezeptur, bekannt machen. Sie bekamen die Erlaubnis, in der prestigeträchtigen Einkaufsmeile Galleria Vittorio Emanuele II im Herzen der Stadt ein Café zu eröffnen – das Caffé Campari war geboren.
Das Campari-Geheimrezept ist von Anfang an unverändert. Noch immer ist es ein wohl gehütetes Geheimnis. Es gab viele Versuche, die genaue Anzahl der Zutaten zu enthüllen. Manche sagen, es sind 20, andere behaupten, es seien bis zu 60! Doch bis heute kennt keiner die richtige Antwort – keiner außer den wenigen Menschen, die für die Produktion verantwortlich sind.
Um die Jahrhundertwende, in der so genannten Belle Époque, entwickelte Gaspare den ersten Campari-Cocktail: den Americano. Zunächste nannte man den Cocktail Milano-Torino – eine Hommage an die beiden Hauptzutaten, Campari Bitter aus Mailand und Wermut aus Turin. Nach dem Krieg bekam der Cocktail dann seinen heutigen Namen: Americano.